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Seien Sie doch nicht so schüchtern. Blane Muise alias „Shygirl“ ist es auf ihrem Album „Nymph“ schließlich auch nicht.



Dieses Album lädt Sie dazu ein, sich Musik zuzuwenden, die nicht einfach zu beschreiben ist.

Am ehesten trifft es die Überschrift „Experimenteller Hip-Hop mit Pop-Appeal“.


Alle Songs klingen wie in Watte gebetteter Clubsound. Unter Einsatz innovativer Melodien bringt sie alle möglichen Genres unter einen Hut: Von Post-Dubstep, über dekonstruierten Reggaeton bis hin zu verzerrtem R’n’B und gerader Bassline ist alles mit dabei. Das Album ist künstlerisch bemerkenswert und sehr präzise produziert. Ihr Gesang, bzw. Rap ist eindringlich und vielseitig.

Das mag sich verkopft oder gar anstrengend anhören, ist es aber nicht.






Shygirl hat immer im Blick, dass ihr Sound zugänglich und poppig im besten Sinne bleibt. Das zeigt sich im Übrigen auch Live. Die Dame hat eine absolut beeindruckende Bühnenpräsenz und eine sehr energetische Fan Base. Der Hamburger Mojo wurde 2023 im übertragenen Sinne von ihr und ihrer Publikums – Crew buchstäblich abgerissen.


Daher – lassen Sie sich darauf ein. Das Album ist fantastisch!

Meine Eltern haben mich mehrere Tage besucht und ich habe sie gebeten, die absoluten Lieblingssongs aus ihrer Jugend zu selektieren. Voraussetzung - bitte keine 1000x gehörten Oldies but Goldies, sondern die echten Perlen! Die Tracks, die man vielleicht mal gehört hat, aber nicht wirklich kennt. Herausgekommen ist eine fantastische Reise in die (überwiegend) 60er und 70er Jahre. Zusammengestellt an einem weinseligen langen Abend voller verrückten Anekdoten und schöner Geschichten


Mir gefällt die Playlist besonders, weil die Musik verdeutlicht, dass diese Zeit mindestens genauso verrückt war wie die Neuzeit (wenn nicht gerade Corona wütet). Nur ohne Instagram und Co. Dafür mit toller Musik und enthemmenden Partys.





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